Da der Begriff „Lerntherapie“ nicht geschützt ist, bezeichnen sich ganz unterschiedliche Anbieter von schulischer Förderung als „Lerntherapeuten“. Für Eltern, die auf der Suche nach einer seriösen und effektiven Hilfe für ihr Kind sind, ist die Qualität eines Anbieters somit nicht so leicht zu erkennen.

Was bedeutet das FiL-Zertifikat?

FiL steht für „Fachverband für integrative Lerntherapie“. In dem 1989 unter der Leitung von Dr. Helga Breuninger gegründeten Verband haben sich Lerntherapeutinnen und -therapeuten zusammengeschlossen, ein großer Teil von ihnen ist nach den Qualitätskriterien für Lerntherapie vom FiL zertifiziert.

Nach den Richtlinien des FiL dürfen sich nur diejenigen „Integrative Lerntherapeutin FiL“ nennen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

• Abschluss eines Hochschulstudiums der Fachrichtung Pädagogik, Psychologie oder Lehramt mit mindestens 800 Stunden Theorie

• plus 600 Stunden Praxiserfahrung in Form von Hospitation, Praktika und selbständiger Durchführung von Lerntherapie.

• Außerdem verpflichten sich die Titelträger zu regelmäßiger Supervision.